Auch in den vergangenen Wochen ging Vieles voran – unter den Highlights ist sicher der Torbogen am Friedhof/Obstgarten, der erfolgreich fertig gestellt werden konnte.

Das Lehrgerüst dazu war aus gekrümmten Eichenholz-Stücken hergestellt worden. Es besteht aus zwei identischen Bögen die mit gedrechselten “Abstandshaltern” verbunden sind. Damit man beim Einbau der schweren Steine sicher stehen und arbeiten kann, wurde mit unserer bewährten Gerüstbau-Methode eine Arbeitsplattform geschaffen, auf der das Lehrgerüst auflag.

Am 08.August war es dann soweit – die mehr als 100 Kilogramm schweren Steine wurden Stück für Stück auf das Lehrgerüst gelegt, jeweils mit einer genau bemessenen Menge Mörtel dazwischen. Nur wenn die Fugen identisch sind und die Dicke der Mörtel-Lage stimmt, passt der Schlussstein dann so wie er soll. Der Mörtel dient hauptsächlich als Dehnungsfuge, die Steine halten sich durch ihr Eigengewicht selbst in Position. In den vergangenen Wochen wurde dann noch die Leibung aus Kalksteinen aufgemauert.

Ausserdem: Die Töpferei hat neue Wände bekommen, die momentan noch geglättet werden, und an der Feldhütte werden die Wände ebenfalls neu gemacht – die Erfahrung der letzten Jahre hat uns gezeigt was funktioniert und was nicht, und worauf besonders zu achten ist. Diese Erfahrung macht sich nun bezahlt und die neuen Wände die an vielen Stellen des Geländes entstehen, sehen nicht nur hochwertiger aus, sie werden auch deutlich länger halten.

2 Comments

  • Sascha E. sagt:

    Ich konnte den Torbogen letzte Woche bei meinem Besuch betrachten. Er sieht klasse aus (auch wenn da die Leibung Drumherum noch nicht fertig war.
    Wird die Schindeleindeckung auf der Mauer diese Saison noch gemacht? Die Schindeln werden dafür ja schon gemacht.
    Im September wird das Kreuz gestellt. Mit den Schindeln auf der Mauer wäre der Obstgarten/Friedhof dann fertig mit den baulichen Maßnahmen, oder?

    • Campus Galli sagt:

      Mit den Schindeln werden wir noch beginnen, es aber nicht mehr fertigstellen können. Ansonsten ist an diesem Areal baulich dann nichts mehr zu tun, es fehlen nur noch die Obstbäume.

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