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Bei relativ milden Temperaturen konnten wir gestern, am 07. November, unsere Saison abschließen. Am Ende waren es 66899 Gäste, die wir dieses Jahr auf unserer Baustelle begrüßen durften.

Obwohl es nun in die Winterpause geht, wurde auch am letzten Tag noch fleissig weitergearbeitet, denn Winterpause heisst bei uns nicht Füße hochlegen… die Arbeit geht weiter!

Nachdem die Scheune inzwischen abgeschlossen ist, kam letzte Woche dann die lang ersehnte, behördliche Freigabe (der „Rote Punkt“) für unser nächstes Gebäude: das Nebenhaus des Abtshauses. Es wird das erste Steingebäude, und es geht bereits sichtbar voran. Auf diesem Gebäude wird in den nächsten Jahren der Schwerpunkt unserer Bautätigkeit liegen.

Am Samstag bekam ausserdem die Türe der Holzkirche endlich die Beschläge, die in Zusammenarbeit mit der Telchinen-Schmiede entstanden sind. Bereits letztes Jahr hatten die Schmiede aus dem bayrischen Ichenhausen mit den Campus-Schmieden an den Beschlägen gearbeitet. Wegen der Corona-Beschränkungen und allerlei anderen Unwägbarkeiten konnten die Beschläge aber erst in den letzten Tagen angebracht werden. Vorlage waren die Beschläge der sogenannten „Karlstüre“ in Aachen, die nachweislich aus der Karolingerzeit stammt.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie unterstützt haben: ob als ehrenamtlicher Helfer, als Gästeführer oder als Besucher. Jeder Besucher hat mit seinem Eintrittsgeld dazu beigetragen, dass wir die Krise durchstehen konnten. Auch vom Land haben wir dieses Jahr wieder Hilfe bekommen: aus dem Corona-Nothilfefonds des Wissenschaftsministeriums. Unser Dank geht deshalb auch an das Minsterium und die Landtagsabgeordnete A.Bogner-Unden, die sich sehr dafür eingesetzt hat, dass wir die Unterstützung bekommen. Ohne diese Mittel hätten wir es nicht durch die Pandemie geschafft!

Wir versuchen diesen Winter, euch mit gelegentlichen Infos weiter auf dem Laufenden zu halten. Auf dem Gelände sehen wir uns am 01.April wieder! Bis dahin alles Gute und bleibt gesund!

2 Comments

  • Volkmar sagt:

    Ist das Fundament vom Abtsnebenhaus als Trockenmauer ausgeführt oder vermörtelt?
    Falls Mörtel verwendet wurde, gab es andere Zuschlagsstoffe oder ein verändertes Rezept um das etwas zurückhaltende Abbindeverhalten (wie bei der Paradiesmauer) zu verbessern?

    • Campus Galli sagt:

      Das Fundament wird trocken gemauert, dafür gibt es gute Beispiele aus der Karolingerzeit, z.B. in Müstair. Bzgl. der Zugschlagstoffe sind wir noch in der Diskussion. Möglich ist das in der Karolingerzeit, aber für unsere unmittelbare Region (z.B. Reichenau) bislang nicht nachgewiesen. Wir werden sehr wahrscheinlich mit einem Zuschlagstoff arbeiten müssen, um eine behördlich genehmigungsfähige Festigkeit zu erreichen. Genaueres werden wir veröffentlichen wenn die Diskussion abgeschlossen ist.

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