Frühling, Glockenturm, Scheune und Friedhof

Ostern steht vor der Türe und so langsam ist der Frühling nicht mehr wegzudiskutieren, auf dem Gelände blühen Schlüsselblumen und Windröschen und der Wald zeigt ein zartes Grün. Die ersten zwei Wochen der Saison sind bereits vorbei, und einige Arbeiten kommen gut voran:

Am Glockenturm haben wir ein Gerüst gestellt, und das Dach wird gedeckt. Die dreieckigen Dachflächen machen es notwendig, viele Schindeln einzeln zuzusägen und einzupassen. Schindeln werden gerade in Massen produziert, weil nicht nur der Glockenturm, sondern auch Schmiede und Töpferwerkstatt neue Dächer brauchen. Grassoden- und Rindendächer haben sich einfach nicht bewährt, nun bekommen beide Werkstätten Schindeldächer.

Drei ehrenamtliche Helferinnen passen Holznägel in die Schindeln ein.

Die Holznägel werden mit dem Stechbeitel konisch abgestochen.

Vor lauter Gerüst sieht man den Turm fast nicht 🙂

Julian und Andreas legen die Schindeln aufs Dach, hier wird eine schräg zugesägte Schindel zur zusätzlichen Befestigung vorgebohrt.

Am Friedhof/Obstgarten des Klosterplans soll in diesem Jahr ein Holzkreuz aufgestellt werden, so wie es im Klosterplan vorgeschlagen wird. Jens und Andreas haben bereits mit dem Sockel begonnen, der aus Kalktuff besteht – früher ein verbreitetes Baumaterial auf der Alb, heute kaum mehr verfügbar. Diese Steine stammen vom Abbruch einer Friedhofsmauer in Leibertingen. An der Steinmetzwerkstatt gehen außerdem die Arbeiten für den Torbogen voran, der den Eingang des Obstgartens überspannen soll.

Die unterste Lage des Sockels, ist grob ausgelegt. In der Mitte ein mit Bohlen abgedecktes Loch für das Holzkreuz.

Jens leitet einen ehrenamtlichen Helfer beim Behauen des Sandsteins für den Torbogen an.

Am Scheunenbauplatz laufen noch ein paar Erdarbeiten um das Gelände zu nivellieren und ausreichend Platz zu haben.

Viele Hände sind gefragt, wenn mühsam Erde bewegt werden muss.

Überall auf dem Gelände blüht es. Wer sieht die Biene?

 

Leave a Reply