Seit letztem Wochenende ist am zukünftigen Scheunenbauplatz ein Modell der Scheune im Maßstab 1:10 ausgestellt. Das Modell haben die Wandergesellen Matteo und Sören gebaut, die Firma Holzbau Schmäh stiftete das Eichenholz. Dafür unseren allergrößten Dank! Das Modell ist wirklich schön geworden, und zeigt sehr anschaulich viele Details der Konstruktion.

Wir bitten die Besucher, das Modell nicht anzufassen da es sonst früher oder später Schaden nehmen würde.

Kommentare

  • Volkmar sagt:

    Eine gute Idee, den Ausführungsplan als großes Modell zu zeigen. Jeder kann sich mit einem Modell viel besser als mit Zeichnungen oder Beschreibungen die Konstruktion der Scheune vorstellen. Und dann noch so schön ausgeführt dass man jede einzelne Verbindung in der späteren Ausführung sehen kann.
    Weiss man ob die Baumeister früher ganze Gebäude oder einzelne Teile vorher als Modell haben bauen lassen?

    Bei dieser Scheune wird das Hauptgewicht des Dachs auf die acht Stützen verteilt. So habe ich die Beschreibung in der Infothek verstanden.
    Werden die Stützen dazu einfach nur eingegraben oder werden vorher in die Löcher noch Steine als Fundament gesetzt um das Gewicht besser zu tragen?

    • Campus Galli sagt:

      Danke für Ihren Kommentar. Es gibt mittelalterliche Darstellungen von Kirchenstiftern, die ein Kirchengebäude in der Hand halten, was oft als Metapher gesehen wurde. Nach Aussage der Archäologin Dr. Sophie Hueglin ist es aber denkbar, dass es sich dabei um Modelle der Kirchen handelt, die Darstellung also viel realistischer ist, als bisher angenommen.

      Die Ständer, die tatsächlich das ganze Gewicht des Dachs tragen, werden zum Aufstellen in den Boden eingegraben, dies ist aber nur als Aufstellhilfe zu verstehen. Beim fertigen Gebäude sind durch Bänder und Streben die Hölzer entsprechend verspannt und halten sich gegenseitig, hier wäre es dann eigentlich gar nicht mehr nötig die Ständer im Boden zu verankern.

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