Der April glänzt dieses Jahr nicht gerade mit Frühlingswetter, im Gegenteil: zur Zeit schneit es immer wieder, Regen, Wind… dennoch muss es auf unserer Baustelle weitergehen, und das tut es auch! Die Mitarbeiter sind inzwischen hart im nehmen, und die Wollkleidung schützt gar nicht so schlecht vor den Witterungseinflüssen.

Natürlich kann man bei einem nassen Gerüst nur schlecht an der Holzkirche weiterarbeiten, aber dafür bleibt Zeit das Werkzeug zu reparieren und nachzuschärfen – was früher oder später ohnehin hätte sein müssen. Viele Handwerker arbeiten in ihren Werkstätten unter einem trockenen Dach, und drängen sich um die Feuerstelle, die etwas Wärme verspricht. Während einiger trockener Stunden wurde das Innengerüst der Holzkirche abgebaut, das nun nicht mehr benötigt wird.

Bei schlechtem Wetter verirren sich nur wenige Besucher auf unser Gelände, aber diejenigen, die wie unsere Mitarbeiter dem Wetter trotzen, schätzen die besondere Atmosphäre und die freundlichen Gespräche mit den Handwerkern, die sich an einem tristen Tag sehr über etwas Abwechslung freuen.

Jens, unser Steinmetz, hat momentan Hilfe von Angelika, die uns ehrenamtlich unterstützt. Die beiden arbeiten am Altar für die Holzkirche. Wir orientieren uns beim Altar am Blockaltar von Reichenau-Niederzell, wobei unser Kalkstein aber einige Abweichungen bedingt, z.B. bei der Größe der einzelnen Steine:

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Auf dem Abbundplatz bereiten Mitarbeiter des Werkstättle e.V. trotz Regen die Dachlatten für die Holzkirche vor, Andreas zeichnet den Eichenbalken für die Schwelle zum Altarraum an, und wenn das Wetter allzu garstig wird, reparieren wir unser Werkzeug:

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Mechtild hat an ihrem Webstuhl ein trockenes Plätzchen, die Weberhütte ist fertig. Hier webt sie Wadenwickel. Martin ist auch schon fleissig und wird den ersten Grubenbrand durchführen, sobald es ein paar Tage trocken ist:

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