Momentan jagt auf unserem Gelände ein Highlight das nächste! “Jagt” im wörtlichen Sinne, denn das Themenwochenende JAGD war ein voller Erfolg. Zwar blies ein strammer Ostwind, doch ca. 900 Besucher hielt dies nicht davon ab die zahlreichen Zusatzangebote wahrzunehmen: Während der “Donautalguide” Armin Hafner demonstrierte wie Pelztieren das Fell abgezogen wird, konnte man sich u.a. auch selbst im Bogenschießen versuchen. Die Alamannengruppe ASK war mit 8 Darstellern vor Ort und zeigte viele Aspekte des frühmittelalterlichen Lebens. Jari der Fischer knüpfte Netze und erklärte die Fischfangtechniken im Verlauf der Geschichte. Daneben wurde gekocht, Schmuck aus Knochen und Geweih gefertigt und Vieles mehr.

Armin Hafner balgte Füchse, Dachse und Marder ab, was sehr viel Interesse auf sich zog.

Armin Hafner balgte Füchse, Dachse und Marder ab, was sehr viel Interesse auf sich zog.

Fischer Jari von den ASK-Alamannen

Fischer Jari von den ASK-Alamannen

Kinder durften auch selbst kleine Tiere töpfern. Tatsächlich gibt es auch aus karolingischer Zeit ein kleines Ton-Wildschwein!

Kinder durften auch selbst kleine Tiere töpfern. Tatsächlich gibt es auch aus karolingischer Zeit ein kleines Ton-Wildschwein!


Auch an unserem Hauptprojekt, der Holzkirche, gibt es momentan viel zu sehen! Der Dachstuhl ist so gut wie fertig, demnächst steht ein kleines Richtfest an, das wir noch kurzfristig ankündigen werden. All die Vorarbeit der letzten Monate trägt nun Früchte. Kran und Gerüst funktionieren tadellos und in Rekordzeit war alles Holz für den Dachstuhl an seinem vorbestimmten Platz. Daniel feilt gerade schon an einem schönen Richtspruch, wir sind gespannt 🙂
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Auf dem Acker waren zahlreiche Helfer damit beschäftigt, eine Art “Brandrodung” durchzuführen. Anders als beim einfachen Abbrennen der Felder, schichteten sie zusätzlich Reisig auf die Flächen. Das Feuer brennt so noch etwas heißer, vernichtet hoffentlich die ungeliebten Disteln, und Asche und Holzkohle düngen den Boden. Ein ähnlicher Effekt wird in anderem Zusammenhang als “Terra preta” beschrieben.

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Und zuguter Letzt versuchen wir auch das Projekt “Glocke” noch zum Abschluss zu bringen. Dr. Asmus wird voraussichtlich ab Samstag, 17.10. wieder vor Ort sein. Sollten die Wetterbedingungen es zulassen, wir auch die Glocke noch in den nächsten Tagen gegossen. Eine Garantie gibt es nicht, wir werden aber noch kurzfristig über den anstehenden Glockenguss informieren, sobald klar ist, ob wir gießen können.

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