Wäsche waschen, aber ohne Waschmaschine. Es war wieder so weit!


Waschen, Waschmittel herstellen und Wäsche bearbeiten, eine mühsame Arbeit, die früher deutlich mehr Aufwand und Zeit beanspruchte als heute.

Beim letzten Waschtag auf dem Campus Galli kamen Aschenlauge und ein Sud aus Seifenkraut zum Einsatz.
Für den Sud aus Seifenkraut wurde die Pflanze im Vorfeld gesammelt, klein geschnitten und in einem Topf erhitzt. Damit wurden zum Beispiel Wollstoffe gewaschen, da er milder ist als Aschenlauge.



Die Wollwäsche wurde von Hand gewaschen.


Kochwäsche wurde in einem großen Kessel mit Aschenlauge gekocht und anschließend am Waschbrett geschrubbt.






Danach wurde die Wäsche mit einem Bleul geschlagen und zum Abschluss in klarem Wasser ausgespült.
Durch das Schlagen mit dem Bleul (eine Art Klopfholz) konnten sich hartnäckigere Schmutzrückstände besser lösen.



Zum Trocknen wurde die Wäsche anschließend auf die Leine gehängt. Einige Wäschestücke wurden außerdem auf dem Gras in der Sonne ausgelegt. Das diente nicht nur dem Trocknen, sondern auch dem Bleichen der Wäsche.




