Campus Galli https://www.campus-galli.de karolingische Klosterstadt Meßkirch Wed, 18 Nov 2020 08:34:00 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Von der Mauer ins Labor https://www.campus-galli.de/von-der-mauer-ins-labor/ https://www.campus-galli.de/von-der-mauer-ins-labor/#comments Fri, 13 Nov 2020 11:26:03 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9826 Bei der Planung weiterer Gebäude stehen wir aktuell an einem Punkt, wo die Statiker genaue Festigkeitswerte unseres Mörtels benötigen. Zwar stehen die Baupläne für das erste Steingebäude schon weitgehend, aber die Stärke der Mauern und Fundamente ist abhängig davon, wie gut der Mörtel bindet.

Die Paradiesgartenmauer war in Bezug auf Mauertechnik und Mörtel ein wichtiges Testobjekt für uns. Arbeitsabläufe, Materialmengen und Mörtelrezepturen konnten hier erprobt werden. Anhand dieser Mauer und der verschiedenen Bauabschnitte sollte nun untersucht werden, ob der Mörtel auch für größere Gebäude verwendbar wäre – im nächsten Jahr soll es ja mit dem ersten Steingebäude auf dem Campus losgehen. Beim Thema Mörtel haben wir seit Kurzem Unterstützung von Frau Prof. Stürmer von der HTWG Konstanz. Sie lehrt dort u.a. Baustofftechnologie und Denkmalpflege, mit historischen Bauwerken hat sie viel Erfahrung.

Prof. Stürmer sprüht einen Indikator auf den Bohrkern.

Mit schweren Maschinen wurde unsere Mauer angebohrt.

Diese Woche war Prof. Stürmer mit einem Mitarbeiter vor Ort, um an der Mauer Bohrkerne zu entnehmen, die dann im Labor untersucht werden können.

Wir waren sehr gespannt, wie das erste Urteil ausfallen würde…. Leider zeigte bereits der erste visuelle Eindruck und der Test mit einem Indikatorspray, dass der Mörtel im Innern der Mauer auch nach mehreren Jahren noch nicht abgebunden hat (=karbonatisiert ist). Die Festigkeit des Mörtels in der jetzigen Form genügt den Anforderungen der Statiker also nicht, ein größeres Gebäude werden wir damit nicht bauen dürfen.

Die starke violette Färbung zeigt, dass der Mörtel noch nicht voll abgebunden hat.

Im Labor beginnt nun die Fehlersuche bzw. die Frage, wie man den Mörtel innerhalb der frühmittelalterlichen Möglichkeiten verbessern kann. In der Diskussion sind u.a. Zuschlagstoffe, Mischungsverhältnisse, evtl. ein anderer Sand, aber auch Veränderungen der Mauertechnik bzw. der Arbeitsabläufe. In jedem Fall muss irgendwie Luft an den Mörtel kommen, weil dieser zum Aushärten Kohlendioxid benötigt.

Um unseren Mörtel mit einem echten, historischen Mörtel unserer Region (=gleiche Rohstoffe) zu vergleichen, hat Prof. Stürmer einige Proben von der nahegelegenen Benzenburg mitgenommen. Diese Burgruine ist nur einen guten Kilometer Luftlinie vom Campus entfernt. Die Mörtelproben stammen vermutlich aus der Zeit um 1200, sind also grob 300 Jahre jünger als der Klosterplan. Dennoch ist die Mörteltechnik wahrscheinlich vergleichbar.

Unser Maurer Andreas wird auch noch eine Testmauer im Labor in Konstanz aufbauen, die dann verschiedenen Belastungstests unterzogen wird… Die Sache bleibt spannend!

Der Bohrer hat 12cm Durchmesser. Gebohrt wurde möglichst trocken, damit durch das Wasser kein Kalk gelöst wird (und damit das Untersuchungsergebnis verfälscht).

Bauleiter und Architekt Thomas prüft mit einem skeptischen Blick den Verlauf der Bohrung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von Tilmann Marstaller

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Saison beendet https://www.campus-galli.de/saisonende-2020/ https://www.campus-galli.de/saisonende-2020/#respond Mon, 02 Nov 2020 14:00:35 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9836
Am vergangenen Sonntag endete die Saison 2020. Vielen Dank an alle die uns dieses Jahr unterstützt haben, sei es durch einen Besuch, durch Mitarbeit oder eine Spende!
Ihr alle habt geholfen, Campus Galli durch die Corona-Krise zu bringen, sodass es nächstes Jahr wieder weitergehen kann, tausend Dank dafür!
Dass es am Ende dann genau 53.800 Besucher waren, die trotz verkürzter Saison und weniger Öffnungstagen zu uns kamen, hat uns wahnsinnig gefreut!
Am Sonntag konnte dann auch noch der kleine Vorbau der Kirche gerichtet werden, der noch in den letzten Wochen vorbereitet worden war.
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neuer Schafstall eingeweiht https://www.campus-galli.de/neuer-schafstall-eingeweiht/ https://www.campus-galli.de/neuer-schafstall-eingeweiht/#respond Thu, 08 Oct 2020 17:11:59 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9756 Ein neuer Schaf- und Ziegenstall war schon länger überfällig. Im letzten Winter war dazu fleissig geplant worden, und dieses Jahr sollten nun zwei neue Unterstände gebaut werden. Wegen der Corona-Krise und der damit verbundenen Kurzarbeit ging es leider nicht so gut voran wie gehofft, aber unsere Tierpfleger waren fleissig und mit Unterstützung der Zimmerer konnte der Stall in den letzten Tagen dann endlich fertiggestellt werden.

Auch der Zaun des Geheges war bereits im Frühjahr gerichtet worden, und innerhalb des Geheges sproß inzwischen saftig grünes Gras, weil dort schon länger keine Tiere mehr gewesen waren. Wir waren deshalb sehr gespannt wie die Tiere ihr neu gestaltetes Zuhause annehmen würden…

Heute morgen konnten die Schafe und Ziegen nun endlich einziehen. Im ersten Moment waren die Tiere noch etwas skeptisch, aber schnell beschnupperten sie neugierig die Umgebung, knabberten hier und dort, und sprangen auch gleich auf das Podest im Innern des Stalls…. es scheint ihnen zu gefallen! Hier lässt sich nun auch einmal ein Regentag gut aushalten.

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Kleinod am Rande https://www.campus-galli.de/kleinod-am-rande/ https://www.campus-galli.de/kleinod-am-rande/#respond Fri, 25 Sep 2020 13:50:39 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9735 Am Rande des Baugeschehens entstehen oft kleine Dinge, denen man die vielen Arbeitsstunden und die hochwertige Handarbeit nicht auf den ersten Blick ansieht. Ein solches Kleinod sind zum Beispiel die Wadenwickel, die kürzlich in der Weberei entstanden.

Wadenwickel, Spindel, und ein Strang fertiges Garn. Im Korb im Hintergrund ist die gekämmte, saubere Wolle zu sehen.

Die Wolle stammt von unseren Steinschafen, die von Natur aus dunkelbraune Wolle liefern.

Hier einmal der grobe Zeitaufwand, so wie ihn unsere Weberinnen dokumentiert haben:

  • Das Vorsortieren der Wolle, das Waschen und Kämmen insgesamt etwa 20 Stunden.
  • Für die Kettfäden (senkrechte Fäden) wurden 2x 77 Fäden von je 5 Metern Länge benötigt, und für das Weben 2x 270m Garn, das ergibt insgesamt 1310 Meter. Weil immer etwas Ausschuss da ist, und man hier und da doch noch einen Meter mehr braucht, kann man das auf 1350m runden. Pro Stunde schafft man etwa 50m zu spinnen, was 27 Stunden ergibt.
  • Beim Weben kamen wie ungefähr 10-12cm pro Stunde voran, macht 45 Stunden reine Webzeit.
  • Zwischendurch musste etwa 10 mal aufgewickelt und nachgespannt werden, dafür ist im Durchschnitt jeweils mindestens eine halbe Stunde erforderlich, insgesamt also etwa 5 Stunden.
  • um die Kettfäden zu schlichten (glätten), wurden sie mit einer Knochenleim-Lösung behandelt, das dauerte etwa 2 Stunden.
  • kleinere Reparaturen zwischendurch, 1 Stunde.
  • Endfäden verflechten und vernähen und den Knochenleim ausspülen, 3 Stunden.

Insgesamt kommen wir mit dieser Rechnung also auf 103 Stunden! Jeder darf sich selbst ausrechnen, was das in der heutigen Zeit für ein Wert wäre….

Interessanterweise wirft diese Aufstellung eine gängige Behauptung um, dass mehrere Spinnerinnen eine Weberin versorgen müssen, die Hauptarbeit der Textilherstellung also im Spinnen liegt… in der Literatur ist von 4-10 Spinnerinnen pro Weber die Rede. Dies trifft für den Gewichtswebstuhl aber offenbar NICHT zu, da überwiegt die Webarbeit. Eigenen Erfahrungen unserer Weberinnen zufolge kommen sie bei einem modernen Webstuhl etwa fünf mal schneller voran. Sicher macht die Erfahrung mit dem Gewichtswebstuhl die Arbeit mit der Zeit auch schneller, jedoch wird man das genannte Zahlenverhältnis wohl nie erreichen können.

Weberin Mechthild ist sich auch sicher, dass man durch das Spinnen von festeren Fäden den Webvorgang ebenfalls verbessern kann, weil sich die Fäden dann nicht ineinander verhaken können. Das festere Garn braucht zwar mehr Zeit beim Spinnen, es könnte sich am Ende aber dennoch lohnen…..

Es gibt also noch Vieles auszuprobieren, und so schnell wird es uns nicht langweilig werden! Und die nächsten Wadenwickel sind bereits in Arbeit (siehe Foto):

GENERELLES ZU DEN WADENWICKELN:

Derartige Wadenwickel sind auf vielen Abbildungen aus karolingischer Zeit zu sehen, die Männer tragen sie über der Hose. Sicher war das zum Teil eine Modeerscheinung, jedoch haben die Wadenwickel durchaus auch praktische Aspekte: Die Hosenbeine unter den Wadenwickeln werden fixiert, man bleibt damit nirgends hängen und die Hosenbeine werden nicht schmutzig, was insgesamt also die Abnutzung etwas reduziert. Wir haben auch festgestellt, dass Sie einen gewissen Schutz bieten, wenn man mit der Axt einmal das Schienbein touchiert 🙂 Und zuguterletzt wärmen sie auch. Das ist im Sommer allerdings manchmal eher unangenehm, weshalb sie unsere Handwerker bei anstrengenden Arbeiten nicht gerne tragen.

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Fortschritte https://www.campus-galli.de/fortschritte/ https://www.campus-galli.de/fortschritte/#comments Tue, 11 Aug 2020 15:20:17 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9678 Bei gutem Wetter und mit der Unterstützung vieler tatkräftiger Helfer kommen wir momentan gut voran. Hier sind ein paar aktuelle Eindrücke vom Gelände:

Ähre vom Waldstauden-Roggen.

Viele Dachlatten werden für das Scheunendach benötigt, wir machen diese aus Fichtenstangen. Ein Teil davon ist bereits fertig geräppelt.

Unter dem Dach unserer Aktionsfläche trocknet ein Teil des Faserhanfs, den wir kürzlich geerntet haben. Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Hanf angebaut, er soll zu Seilen und Tuch verarbeitet werden.

Der Bedarf an Korbwaren geht nie aus – hier arbeitet Muriel bereits am nächsten Stück.

Im Gemüsegarten blüht der Schwarzkümmel. Den Insekten gefällt’s – und uns auch!

Über dem Eingangstor des Paradiesgartens ist das Schindeldach etwas schwieriger anzubringen. Hier werden gerade die “Firstbalken” vorbereitet auf die die Schindeln genagelt werden.

Jens arbeitet schon seit mehreren Wochen am Schindeldach der Paradiesgartenmauer – keine leichte Arbeit in der prallen Sonne! Das Ergebnis sieht aber hervorragend aus und wird die Mauer gut vor dem Wetter schützen.

Die südliche Aussenwand der Scheune wird abgebunden.

Präzise Axthiebe sind deutlich schneller als ein Schnitt mit der Säge – es braucht dafür aber mehr Übung!

Am Scheunenbauplatz wird an den Wänden der Querseiten gearbeitet. Hier bearbeitet Julian ein Kopfband.

Damit die Schauben möglichst dicht gepackt sind, werden sie zweigeteilt und gegeneinander verdreht.

Roggenstroh wird zu Schauben fürs Scheunendach verarbeitet.

Beim Gewichtswebstuhl klopft man das Gewebe mit dem Webschwert nach oben, und nicht wie beim liegenden Webstuhl nach unten.

Schindelstapel und Späne-Berg wachsen parallel.

Die Schindelproduktion steht nie still! Nach all den Jahren des Ausprobierens müssen wir feststellen, dass es diejenige Dachbedeckung ist, bei der Aufwand und Zuverlässigkeit im besten Verhältnis zueinander stehen.

Unsere beiden Düppeler Weideschweine. Vorne links “Schorsch”, den wir letzten Herbst vom Museumsdorf Düppel geschenkt bekommen haben – wenn alles läuft wie erhofft, gibt es nächstes Jahr Nachwuchs.

Der “Gemüsegarten” des Klosterplans, der aus heutiger Sicht eher ein Würzkräutergarten ist.

Da heftige Gewitter angekündigt waren, haben wir die Roggen-Garben an Heinzen angelehnt, statt sie frei zu stellen.

Während der Roggenernte am Morgen – die Sicheln liegen im Korb bereit.

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Sommerferien https://www.campus-galli.de/sommerferien/ https://www.campus-galli.de/sommerferien/#comments Wed, 29 Jul 2020 08:37:29 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9601 Ab diesem Donnerstag, 30.07.2020 beginnen in Baden-Württemberg die Sommerferien, und mit Ferienbeginn haben wir dann wieder “normal” geöffnet, d.h. 6 Tage die Woche. Hier ein kleiner Ausschnitt aus den laufenden Arbeiten:

Scheune

In den letzten Wochen sind wir gut vorangekommen, am Scheunenbauplatz liegt immer mehr fertig abgebundenes Holz, die Scheune nimmt Form an. Momentan wirkt es ein wenig wie ein riesiges Mikado, aber jedes Holz hat seinen Platz, die verschiedenen Bauteile werden übereinandergelegt um Maße mit einfachen geometrischen Methoden übernehmen zu können.

 

Korbmacher

Korbmacher Maga fertigt einen großen Trog, in dem er seine Weiden einweichen kann. Er nutzt dazu einen Dechsel – also ein Querbeil, mit dem er den Stamm einer großen Pappel aushöhlt.

Töpfer

Der Töpfer Martin bereitet seinen Ton zum Töpfern auf – eine aufwändige Arbeit, die viele moderne Töpfer gar nicht kennen. Im Mittelalter war dieser erste Arbeitsschritt aber sehr wichtig, um einen homogenen, gemagerten Ton zur Verfügung zu haben. Im Trockenregal über dem Ofen türmen sich die fertigen Gefäße, die demnächst gebrannt werden sollen.

Gärten

In den Gärten, auf Wiesen und Weiden blüht es und eine Vielzahl großer Schmetterlinge sind momentan zu sehen. Wir haben den Eindruck dass es Jahr für Jahr mehr werden. Auf dem Bild ein Kaisermantel – der größte der heimischen Perlmuttfalter. Die Madonnenlilie im Arzneikräutergarten blüht prächtig. Im Mittelalter sprach man ihr heilende Wirkung bei Schlangenbissen zu.

Handwerker

Überall wird fleissig gearbeitet. Der Drechsler macht neue “Zollstöcke”, d.h. Stäbe mit Markierungen für die Maße die bei uns verwendet werden: 1 Fuß sind 4 Hand mit 4 Fingern. Ein Fuss entspricht dabei 32 Zentimetern – ein Maß das wir selbst festgelegt haben, so wie dies auch im Mittelalter jede Baustelle für sich selbst definierte.

In der Schmiede wurde in letzter Zeit viel Werkzeug gerichtet – so ist nun wieder Platz für größere Dinge, denn in Kürze sollen Beschläge für die Kirchentüre geschmiedet werden.

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Zwei Wochen Campus https://www.campus-galli.de/zwei-wochen-campus/ https://www.campus-galli.de/zwei-wochen-campus/#comments Mon, 15 Jun 2020 12:05:53 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9496 Nun haben wir die ersten zwei Wochen hinter uns, und es lief bislang erfreulich gut! Bei vorwiegend schönem Wetter, kamen viele Besucher und die Arbeiten gingen gut voran.

Zahlreiche Kopfbänder sind bereits eingepasst, die Arbeiten gehen gut voran!

Besonders am Scheunenbauplatz sind die Fortschritte schon auf den ersten Blick zu sehen: Hier liegen inzwischen fertig abgebunden große Teile des Tragwerks der Scheune. Beim Ausstemmen der Zapflöcher kommen dabei v.a. zwei Werkzeuge zur Anwendung:

Die Kreuzaxt arbeitet mit Eigengewicht, man braucht dabei wenig Kraft, aber eine präzise Führung.

Der Stechbeitel, der auch heute noch insbesondere von Schreinern und Holzbildhauern  verwendet wird, und die Kreuzaxt, die kaum noch bekannt ist. Zum Führen der Kreuzaxt braucht es Übung, leicht kann man mit einem schlecht gesetzten Schlag viel kaputt machen. Wenn man es aber beherrscht, lässt sich damit sehr viel rascher und ermüdungsfreier arbeiten als mit dem Stechbeitel.

Ausstemmen eines Zapfenlochs mit einem Stechbeitel.

Liegt das zu bearbeitende Holz jedoch etwas höher, wie hier im Falle eines Wandpfostens, der zum Anzeichnen auf die anderen Hölzer aufgelegt wurde – kann man schlecht mit der Kreuzaxt arbeiten, hier ist dann eher der Stechbeitel im Einsatz.

Auch an den anderen Stellen des Geländes wurde fleissig gearbeitet, sei es beim Korbmacher, Küfer, Töpfer, Schmied oder einer der vielen anderen Werkstätten, bei den Ställen und in den Gärten, Wiesen und Feldern.

Hin und wieder gab es einmal kurze Momente, in denen einzelne Besucher die Abstandsregeln vielleicht ein wenig vergessen hatten. Doch das Gelände ist groß und weitläufig, diese Situationen waren innerhalb von wenigen Augenblicken wieder gelöst.

AB JETZT haben wir nur noch Freitag-Sonntag geöffnet, erst in den Sommerferien öffnen wir wieder für ganze sechs Tage pro Woche.

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Es wird gearbeitet! https://www.campus-galli.de/es-wird-gearbeitet/ https://www.campus-galli.de/es-wird-gearbeitet/#respond Fri, 29 May 2020 14:53:54 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9439 Heute ging es endlich wieder los, und bei herrlichem, sonnigem Wetter (der Wind war ein wenig frisch…), ist der Campus endlich wieder so wie er sein soll! An allen Ecken des Geländes wurde gearbeitet, und es waren heute bereits viele interessierte Besucher da!

Hier einige Eindrücke von unserem ersten Öffungstag:

 

Töpfer Martin will dieses Jahr v.a. größere Gefäße machen, die zum Lagern und zum Transport von Flüssigkeiten auf dem Gelände genutzt werden sollen. Dieses hier ist mit etwa 25cm Höhe schon ein guter Anfang. Links stehen bereits zwei weitere in ähnlicher Größe.

Der Zaun am Schaf/Ziegengehege war marode und wurde in den letzten Tagen komplett neu gemacht.

Unsere Schweine genießen die Sonnenstrahlen.

Auch die Hühner sind froh dass nun wieder Alltag einkehrt (und bei der Strohbearbeitung wieder Körner für sie abfallen).

Neben dem Scheunenbauplatz wird auch in diesem Jahr das Stroh zum Dachdecken vorbereitet.

Die Zimmerer beim “Abbund” der Scheune.

 

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Öffnungszeiten während der Corona-Pandemie https://www.campus-galli.de/wir-starten-wieder/ https://www.campus-galli.de/wir-starten-wieder/#comments Wed, 13 May 2020 17:39:30 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9386 AKTUELLE ÖFFNUNGSZEITEN:

FREITAG bis SONNTAG geöffnet, von 10-17 Uhr. Der letzte Öffnungstag ist der 01.November!

Folgende Infos möchten wir euch im Vorfeld mitteilen:

  • Eine Reservierung/Onlineticket im Vorfeld ist nicht nötig.
  • Zahlung gerne per EC, muss aber nicht. Wie die Bundesbank mitteilt, geht vom Bargeld keine erhöhte Infektionsgefahr aus. Infos dazu hier: Bundesbank Information Bargeld.
  • Eine Höchstgrenze bei der Besucherzahl ist uns nicht vorgeschrieben worden, jedoch behalten wir die Situation permanent im Blick.
  • KEINE Maskenpflicht auf dem Gelände. Eine Maskenpflicht besteht nur beim Anstehen an der Gastronomie, sowie in den Toiletten und in der Holzkirche.
  • Am Marktplatz bitte jeweils nur eine Familie/Haushalt pro Tisch, die Tische stehen in größeren Abständen zueinander als sonst, entsprechende Hinweisschilder sind auf den Tischen angebracht.
  • Für uns gelten in der Gastronomie die Regeln, denen auch Biergärten unterliegen, da alle Sitzplätze im Freien sind. Wir müssen entsprechend KEINE Adressen unserer Gäste dokumentieren und es sind KEINE Reservierungen nötig.
  • Die allgemeinen Mindestabstände gelten auf dem Campus zwischen Besuchern sowie zwischen Besuchern und Mitarbeitern. An einigen Werkstätten wo es häufig eng wird, haben wir entsprechende Absperrungen gemacht, z.B. an der Weberei. Allgemein setzen wir aber auf die Eigenverantwortung der Besucher.
  • An der Kirche, der Eremitage und der Töpferei haben wir eine „Einbahnstraße“, weil es ansonsten zu eng würde bzw. sich die Besucher beim Hinein- und Herausgehen zu Nahe kommen könnten.
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Scheunenbau ohne Besucher https://www.campus-galli.de/scheunenbau-ohne-besucher/ https://www.campus-galli.de/scheunenbau-ohne-besucher/#respond Fri, 08 May 2020 09:48:03 +0000 https://www.campus-galli.de/?p=9367 Unsere Zimmerer sind weiter mit der Scheune beschäftigt – wie gerne würden wir euch diese spannenden Arbeitsschritte persönlich auf dem Gelände zeigen!

Luftaufnahme vom Scheunenbauplatz und dem angrenzenden Areal mit Gemüsegarten und “Paradiesgarten”.

Die großen Eichenpfosten sind ausgelegt, und die Längsbinder darauf ausgerichtet. So können die Holzverbindungen angezeichnet und ausgestemmt werden. Das Gelände selbst zeigt sich im Mai von seiner schönsten Seite – in strahlendem Grün.

Nächste Woche werden wir entscheiden, wann und wie wir öffnen, verschiedene Varianten sind in der Diskussion. Sicher wird es aber keine “ganz normale” Saison werden, denn die Abstandsregelungen usw. werden uns sicher noch eine ganze Weile ins Jahr begleiten.

 

Hier ein paar Impressionen vom “Scheunenbauplatz”:

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